Berufsunfähigkeitsversicherung für Schüler
Berufsunfähigkeitsversicherung für Schüler – alle Argumente sprechen dafür! Wer durch Krankheit oder Unfall dauerhaft seine Fähigkeit verliert, erwerbstätig zu sein, bedarf bis zum Beginn der Altersrente finanzieller Unterstützung. Der staatliche Vorsorgeanteil entspricht in der Höhe maximal der Grundversorgung. Daher ist die Berufsunfähigkeitsversicherung während der Phase des Erwerbslebens wohl die wichtigste Risikoabsicherung. Warum aber macht es Sinn, diese Absicherung bereits als Schüler ab dem 16ten Lebensjahr zu besitzen? Hier einige gute Gründe.
Besonderes Risiko
Ich erinnere mich an ein Beratungsgespräch mit den Eltern eines verunfallten Jugendlichen. Der Sohn war beim Fahren mit seinem Mountain-Bike gestürzt und war ab der Halswirbelsäule gelähmt. Die Eltern besaßen ein Vermögen von knapp 100.000€ und wollten dafür eine Existenzabsicherung für ihr Kind bis zum Beginn des Rentenalters. Es war bitter ihnen klar zu machen, dass diese Summe zu diesem Zweck leider verschwindend gering war. Eine zuvor abgeschlossene BU wäre die Lösung gewesen. BU braucht jeder Berufstätige, ganz besonders körperlich Arbeitende. Da aber schon lange vor Beginn der Erwerbsphase existentielle Risiken bestehen, ist es geraten, mit der BU-Absicherung bereits im Schüleralter zu beginnen.
Früher Beginn, geringe Beiträge
Die Berufsunfähigkeitsversicherung begleitet den Arbeitnehmer sein ganzes Erwerbsleben lang. Je früher man mit einem solchen Vertrag beginnt, um so günstiger – und zwar dauerhaft – sind die Beiträge. Je älter ein Arbeitnehmer ist, desto größer ist das Risiko berufsunfähig zu werden. Beginnt er also erst relativ spät mit der BU-Absicherung, um so teurer ist der monatliche Beitrag. Der frühe Beginn sichert also nicht nur langfristig niedrige Beiträge, sondern auch schon in jungen Jahren Schutz.
Gesund in jungen Jahren
Interessiert sich ein Arbeitnehmer in fortgeschrittenen Jahren für eine BU-Absicherung, ist das Interesse oft durch ein medizinisches Ereignis motiviert, das den Interessierten für das Risiko des Verlustes der Arbeitskraft sensibilisiert hat. Dann ist es aber meistens schon zu spät. Entweder macht die bereits vorhandene Erkrankung eine Versicherbarkeit unmöglich, oder die Beiträge sind kaum mehr zu bezahlen. Viele erkennen also das Risiko zu spät, wollen sich zwar versichern, können es aber nicht mehr. Junge Menschen sind in der Regel versicherbar und sichern sich ihre Risikoabsicherung vor Eintritt von Ausschluss-Faktoren.
Frühe Absicherung – spätere Anpassung
Schüler ab dem 16ten Lebensjahr haben noch keine spezifische Berufsausrichtung. Die BU-Absicherung umfasst also zunächst das Risiko der Erwerbsunfähigkeit. Erst nach abgeschlossener Berufsausbildung, also Lehre oder Studium, ist auch der erlernte Beruf als Risiko hinterlegt. Wer einen frühen Abschluss einer BU-Absicherung verpasst, verschiebt ein leicht zu lösendes Problem in einem kostenintensiven und durch Vorerkrankungen belasteten Zeitraum. Ziemlich unklug!